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Manfred Butzmann

"Plakate"

Ausstellungseröffnung am 30.01.2008, 19.00 Uhr

Es spricht: Maik Hamburger

Musikalischer Rahmen: Hans-Eckardt Wenzel




Selbstportrait von Manfred Butzmann

Biografie

  • 14.09.1942 - in Potsdam geboren
  • 1945 bis 1955 - in Eutzsch bei Wittenberg
  • 1961 - Abitur in Potsdam
  • 1961 bis 1964 - Lehre als Offsetretuscheur in Berlin und Arbeit in diesem Beruf in Potsdam
  • ab 1962 - im Malzirkel Caputh bei Magnus Zeller
  • 1964 bis 1969 - Grafik-Studium an der Kunsthochschule Berlin bei Arno Mohr, Werner Klemke und Klaus Wittkugel
  • 1969 bis 1970 - Aspirantur für Grafik an der Kunsthochschule Berlin
  • seit 1970 - freischaffend in Berlin-Pankow
  • 1973 bis 1977 - Meisterschüler an der Akademie der Künste bei Werner Klemke, unterbrochen durch einen halbjährigen Reservisteneinsatz bei der Nationalen Volksarmee
  • seit 1977 - entstehen neben Druckgrafik und Aquarellen auch Plakate in eigenem Auftrag
  • seit 1988 - Lehrbeauftragter (als Gast) an der Kunsthochschule Berlin
  • seit 1966 - verheiratet mit der Landschaftsarchitektin Eva Butzmann
  • 1966, 1972, 1983 - Geburt der Töchter Iris, Charlotte und Johanna








Er ist als politischer Akteur, listiger Provokateur, Partisan der Aufklärung, dokumentarischer Realist, Ein-Mann-Bürgerbewegung, Spurensicherer, Stadtarchäologe und Berlin-Chronist bezeichnet worden, doch alle diese Bezeichnungen geben nur Teilstücke seines mehr als vierzigjährigen Wirkens wieder. Er betreibe »Heimatkunde«, so hat Manfred Butzmann sein Wirken selbst genannt. Er mischte sich zu DDR-Zeiten ein, als die Bäume an den Straßen abgeholzt wurden, als historische Gebäude der Abrissbirne zum Opfer fallen sollten. Den tristen Garagenbau auf ruinierten Villengrundstücken verhinderte er in Berlin-Pankow, wo er bis zu seinem diesjährigen Umzug nach Potsdam lebte, durch Anlage eines Spielplatzes und durch jährliche »Hasenfahnenfeste« für Kinder und Nachbarn. Es macht ihn krank, wenn er an die Umweltschäden von Deutschland bis nach China denkt – »Brüder, es brennt!« Stets meldete er sich als Künstler zu Wort, sei es durch seine selbst gedruckten Plakatserien und Postkartenfolgen, durch seine Grafik und Malerei oder seine Abreibungen und Texte.

 

Auszug aus: Er bringt die Dinge zum Reden

Große Werkschau von Manfred Butzmann im Berliner Käthe-Kollwitz-Museum

Von Klaus Hammer für "Neues Deutschland" vom 20.12.2007

 

Lesen Sie den ganzen Artikel unter: www.neues-deutschland.de/artikel/121177.html?



Zitate:

 

"Partisan der Aufklärung." (Diether Schmidt)

 

"...seine Bilder suchen auf schlaue Weise seine Motivation verstehen zu wollen, locken den Betrachter, Stellung zu nehmen, fordern Zustimmung oder Ablehnung; Gleichgültigkeit jedoch gestatten sie nicht." (Gudrun Fritsch)

 

"Schließlich war er stets seine eigene Bürgerbewegung." (Klaus Staeck)


 
 


Plakat zur Ausstellung



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