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INNES SIBUN

Sonntag, 01.07.2007, ab 20 Uhr

organisiert von Eddys Concerts -  www.eddy-rootsmusic.com

 

Innes begann schon mit zwölf Jahren seine Karriere als einer der ungestümen, wie gefühlvollen Gitarristen, den er noch heute repräsentiert. Mit fünfzehn spielte er in jeder Band, die ihn haben wollte, Blues, Punk, Jazz, Folk und Rockmusik. Eine gut behütete Scheibe von B.B. King „Live At The Regal“, die er irgendwann mal aus einem Secondhand-Laden mitgehen ließ, sollte sein zweiter wichtiger Lehrer werden. 1990 formte er die „Innes Sibun Blues Explosion“ und nahm das Album "That's What The Blues Can Do" auf, das von Mike Vernon, der durch Arbeiten für Fleetwood Mac und Eric Clapton bekannt geworden war, produziert wurde. Auf dem eigenem Label herausgebracht, wurde es als das Beste Blues Album 1991 bei "RTE" gewürdigt. 1993 fragte Robert Plant (Led Zeppelin) ob Innes ihm auf seiner "Fate of Nations" Tour aushelfen würde. Eine Woche später bekam er den Anruf der ihm bescheinigte, dass er dabei sei. Die Tour startete in Miami. Monate tourten sie durch die USA und gastierten dabei auch u. a. in der Nachtshow von Jay Leno und bei MTV. Es folgte eine Europatournee, dann ging es zurück zum“ Hollywood Rock Festival“ nach Sao Paulo und Rio, anschließend bereisten sie Venezuela, Chile, Argentinien und Mexiko.







Zurück von der Tour lud Victory Records Innes nach New York ein, um hier ein paar Stücke für ein neues Album einzuspielen. Die Besetzung für dieses Album wurde fester Bestanteil der Innes Sibun Band. Steve Robinson, ein brillanter Sänger der schon seit längerer Zeit mit Innes arbeiten wollte, und John Baggott, das einzige Mitglied von „Blues Explosion“, steuerte die Pianosounds bei (er wechselte später zu Portishead). Bassist Jerry Soffe und Schlagzeuger Eddie John bildeten die Rhythmusektion. Die Band unternahm diverse Touren in Europa um diese Scheibe vorzustellen und war dabei Support von Roger Chapman und Chris Farlowe.

 

1995 wurde das zweite Album "Honey Pot" eingespielt und mit einer Tour nach Deutschland verbunden, wobei sie auf den Leverkusener Jazztagen auch vom WDR aufgezeichnet wurden. Im Dezember 1998 spielten sie unter anderem mit Peter Green, einen der großen Inspiratoren von Sibun in New York.

 

Die Band hatte für das Tribute Album von Green schon das Stück "Rattlesnake Guitar" aufgenommen, an der Seite von Gitarren-Größen wie Rory Gallagher, Snowy White und Harvey Mandel. Im Januar 1999 spielte Innes mit Robert Plant Acoustic-Gitarre für das Tribute Album von Skip Spence von der Band Moby Grape. Das Ergebnis der Session kann auf "More Oar" gehört werden, das auch Stücke von Beck, Tom Waits und P.J. Harvey beinhaltet.

 

Nach Jahren des Tourens durch Europa und privater Veränderungen entschied die Band sich eine Pause zu gönnen. Wie auch immer. Wieder mal war es ein Anruf eines guten Freundes der Innes zu einer Bluesnacht in einen lokalen Pub lockte, um am Ende des Abends den Entschluss zu fassen eine auf Dauer konzipierte Band zu gründen. Robbie Brian am Schlagzeug, Dan Inzani am Piano und die Arbeit am Bass teilten sich Wade Edwards und Duncan Leslie. Die ersten Nachfragen nach der Band ließen nicht lange auf sich warten und so spielte sie u. a. beim Trowbridge Village Pump Festival und dem Gloucester Blues Festival. Im Dezember 2004 entstand schließlich das neue Album „Farmhouse Blues“.

 

Mehr Infos unter  www.innessibun.com und  www.myspace.com/innessibun


 
 

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