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Guy Davis - Montag, 03.10.2005, 20:00 Uhr

Guitar and Vocals

 

Schon nach den ersten Takten die der Afro-Amerikaner Guy Davis auf seiner Akustikgitarre und mit seiner markanten Stimme anklingen lässt, öffnet sich ein ganzes Blues-Universum. Der eigene Fuss wippt unweigerlich mit, und auch das Mitsummen der einerseits eingängigen, für's Ohr aber dennoch neuen Songs, bleibt nicht aus.



Keine Frage: im Sympathiepunkte sammeln ist Guy Davis ein ebenso groBer Meister, wie als Sänger, Gitarrist und Komponist. Mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten hebt sich der New Yorker zusätzlich von vielen seiner Kollegen ab. Guy Davis sucht in seinen Songs nach den Wurzeln des Blues. Seine eigene Herkunft lässt ihn dabei auf amerikanischen, wie auch auf afrikanischem Boden suchen. Taj Mahal ist einer seiner Einflussgeber, Blind Willie Mc Tell und Fats Waller ebenfalls. Und was sein Saitenspiel anbelangt, da hält er es mit der Blueslegende Robert Johnson.

 

Seine letzten Alben tauchten regelmäßig in amerikanischen Top-Ten-Listen auf, das "Acoustic Guitar"-Magazín wählte seine CD "Stomp Down River" unter die 30 wichtigsten Platten. Obwohl Guy Davis sich in alten Bluestraditionen orientiert, seine Performance ist zeitlos. Als seinen größten Trumpf aber, bringt er sein Fingerpicking auf der sechs- und auch zwölfseitigen Gitarre ins Spiel. Der Legende nach, hat er es von einem Musiker mit nur neun Fingern gelernt.

 


Quelle:  Urban World


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